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Ausgewählte Nachrichten aus dem In- und Ausland
Nachrichten, die man kennen sollte, weil sie uns alle angehen...
Es gibt immer wieder hochbrisante News, die man kennen sollte, weil sie uns alle angehen: Positives und Negatives. Manchmal übersieht man sie einfach, oft stehen sie in den Medien lediglich in der "letzten Spalte" - die Headline absichtlich sehr diskret gehalten. Und hin und wieder liest man sie nur auf einschlägigen Internet-Seiten. Wir publizieren diese Nachrichten hier, damit Sie auf dem Laufenden bleiben!
Unvorstellbar und erschreckend: 150 Arten verschwinden jeden Tag von der Erde
Laut Freie Presse vom 12. Januar 2010 haben die Vereinten Nationen nun das Jahr der biologischen Vielfalt ausgerufen, für das gestern in Berlin offiziell der Startschuss erfolgte. Der weltweite Artenschutz soll vorangebracht werden, weil es sehr schlecht um viele Tier- und Pflanzenarten steht. Viele davon sind vom Aussterben bedroht oder schon ganz verschwunden. Experten gehen davon aus, dass täglich 150 Arten pro Tag aussterben. Das Breitmaulnashorn z.B., gilt in freier Wildbahn als ausgerottet. Deshalb wurden vier Zootiere aus Tschechien zum Auswildern nach Kenia gebracht. In einem Naturschutzgebiet sollen die Tiere für Nachwuchs sorgen. Wie das Auswildungs-Experiment ausgeht, weiß bisher keiner zu sagen. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte gestern: "Gegen das rasant fortschreitende Aussterben von Pflanzen- und Tierarten seinen internationale Anstrengungen ähnlich wie beim Klimaschutz notwendig." Auf konkrete Maßnahmen im Artenschutz, die von den Politikern in Berlin getroffen werden müssen, kann man also gespannt sein.
Bildmaterial: copyright / H.P. Jansen
Tierquälerei in der Massentierhaltung
Schwere Tierschutzverletzungen bei "Wiesenhof"
Dem ARD Politikmagazin REPORT MAINZ liegen Filmaufnahmen von einer Hühnerfarm im niedersächsischen Twistingen aus dem Jahr 2009 vor. Die Bilder zeigen, wie Hühner mit brutaler Gewalt getreten und geschlagen werden. Das Bildmaterial dokumentiert außerdem das brutale Verladen für den Abtransport. Dabei wurden die Hühner am Hals gepackt und gegen die Wände geworfen. Ein Tierarzt und "Nutztierexperte" äußerte sich dazu: "Da wird den Tieren massiv Schaden zugefügt. Sie brechen sich die Knochen, werden dann in diesen Käfigen mit gebrochenen Knochen transportiert. Das ist absolut illegal und ganz eindeutig ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz."
Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz fordert die Firma Wiesenhof auf,
sofort die tierquälerischen Bedingungen zu beenden und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.
Lesen Sie den Bericht von REPORT MAINZ: www.swr.de Tierquälerei bei Wiesenhof? Wie Hühner leiden...
Bildmaterial: copyright / soylent-network.com
Nicht Fisch! Nicht Fleisch!
Welthunger, Massentierhaltung, Kohlendioxid-Problem, überfischte Meere - warum wir unsere Ernährung endlich umstellen müssen. Ein Abschied vom Fleisch.
Weiter lesen: www.sueddeutsche.de
(Quelle: Süddeutsche Zeitung / 10.01.2010)
Bildmaterial: copyright / soylent-network.com
Video nachträglich gefunden im Internet: Weihnachtsmänner besuchen Schweine in Massentierhaltung
Ein kalter Winterabend, in einer Tierfabrik, irgendwo in Niederösterreich, kurz vor dem Weihnachtsfest 2009...
Zum Video: www.albert-schweitzer-stiftung.de
(Quelle: Albert Schweitzer Stiftung / Newsletter 27.12.2009)
Bildmaterial: copyright / soylent-network.com
EU erhöht empfohlene Tagesdosis von B12
Die Vitamin B12-Zufuhr ist vor allem bei einer veganen Ernährung ein heikles Thema. Einen auch für VeganerInnen unkomplizierter Weg, B12 aufzunehmen, stellen angereicherte Lebensmittel dar. Leider lag der Richtwert der Europäischen Union jedoch bislang viel niedriger als von vielen Experten gefordert.
Weiter lesen: www.vebu.de
(Quelle: Vegetarierbund Deutschland / Newsletter 30.12.2009)
Massentierhaltung und Antibiotikaresistenzen
Die industrielle Tierhaltung produziert mehr als Fleisch, Milch und Eier: Die Beweislage verdichtet sich, dass ein Nebenprodukt der Massentierhaltung Krankheitserreger sind, denen gängige Medikamente nichts anhaben können. Die Albert Schweitzer Stiftung stellte jüngste Studienergebnisse zur Thematik vor, weil jede(r) diese Zusammenhänge kennen sollte.
Weiter lesen: www.albert-schweitzer-stiftung.de
(Quelle: Albert Schweitzer Stiftung / Newsletter / 02/2010)
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