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Infos - News - Ausgewählte Nachrichten aus dem In- und Ausland

Ausgewählte Nachrichten aus dem In- und Ausland

Nachrichten, die man kennen sollte, weil sie uns alle angehen...

 

Es gibt immer wieder hochbrisante News, die man kennen sollte, weil sie uns alle angehen: Positives und Negatives. Manchmal übersieht man sie einfach, oft stehen sie in den Medien lediglich in der "letzten Spalte" - die Headline absichtlich sehr diskret gehalten. Und hin und wieder liest man sie nur auf einschlägigen Internet-Seiten. Wir publizieren diese Nachrichten hier, damit Sie auf dem Laufenden bleiben!



Bröckelnde Alpen: Der Klimawandel gefährdet Berge und Menschen

Die globale Erwärmung beeinflusst nicht nur entlegene Gebiete wie Sibirien oder die Arktis – auch die Alpen verändern sich mit den steigenden Temperaturen.

Der Klimawandel ist in aller Munde. "Höhere globale Mitteltemperaturen", wie Meteorologen sagen, lassen den Permafrostboden in Sibirien auftauen und nehmen den Eisbären ihren Lebensraum, "gehäufte Starkregenereignisse"" verursachen in China Überschwemmungen und "eine größere Wahrscheinlichkeit für Extremwetterphänomene" gefährdet den Süden der USA. Das klingt zwar bedrohlich, bleibt aber abstrakt, nicht zuletzt, weil das alles weit weg vom alltäglichen Leben in Deutschland stattfindet. Dabei ist der Klimawandel längst in der direkten Nachbarschaft angekommen – und macht sich dort eindrucksvoll bemerkbar: Er zermürbt im wahren Wortsinn die Alpen.

Quelle: Geowissenschaften / 14.04.2009


Arsen in Asse

Wolfenbüttel - Die Spatzen pfeifen es bereits von allen Dächern, das Asse II in rücksichtslosester Art und Weise das Leben vieler Bürginnen und Bürger in der Umgebung von Braunschweig bedroht. Die Verantwortungslosigkeit der Atomindustrie und der Bundesregierung ist ebenso seit langem bekannt. Bundeskanzlerin Merkel will nach wie vor aus finanziellen Gründen ohne Rücksicht auf Sicherheitsfragen das Atommüll-Lager in Gorleben durchsetzen. Nun wurde bekannt, dass in dem einsturzgefährdeten Bergwerk Asse sich neben radioaktiven Abfällen auch tonnenweise Giftstoffe sowie Pestizide befinden. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) bestätigte am Mittwoch einen Bericht des Magazins "stern", demnach neben den 126 000 Fässern mit nuklearem Abfall rund eine halbe Tonne hochgiftiges Arsen in Asse eingelagert wurde. Das ehemals als "Forschungsbergwerk" deklarierte Atommülllager muss saniert werden, da es durch einsickerndes Wasser und Gesteinslasten immer instabiler wird. Die Kosten schätzt das Bundesumweltministerium auf mehr als zwei Milliarden Euro – Geld, das der Steuerzahler berappen muss.

Recherche / Quelle: Stefan B. Eck / 16.04.2009


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Grafik: Harry Harper, Foto: aboutpixel.de / Alpen2 c Yannick Wörner

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