Service - Archiv - News-Archiv - Ausgewählte Nachrichten aus dem In- und Ausland 2008
Ausgewählte Nachrichten aus dem In- und Ausland
Nachrichten, die man kennen sollte, weil sie uns alle angehen...
Warum ein "Jahr des Gorillas"?
Quelle: Pro Wildlife / Dezember 2008
Das Jahr 2009 riefen die Vereinten Nationen, genauer gesagt die UN-Konvention zum Schutz wandernder Arten ("Bonner Konvention", engl. CMS), zum Jahr des Gorillas aus.
Beide Arten, der Westliche und der Östliche Gorilla, sind äußerst bedroht. Wilderei, die Zerstörung des Regenwaldes und der Ebola-Virus machen ihnen den Garaus.
Pro Wildlife setzt sich seit 1999 für den Schutz der Menschenaffen und ihres Lebensraums ein. Im Mittelpunkt der Aktivitäten stehen dabei neben der Rettung einzelner Tiere auch der Kampf gegen Wilderei und der Erhalt der Regenwälder.
Das Jahr des Gorillas bietet die Chance, auf die dramatische Situation dieser faszinierenden Tiere hinzuweisen. Deshalb unterstützt Pro Wildlife das Jahr des Gorillas.
Unser Kommentar: Um das Klima zu retten sollte die UNO ein "Jahr der Rinder" ausrufen! Das passende Plakat kann sie von uns beziehen...
EU macht aus ihrem Klimapaket ein Geschenk an die Industrie
Quelle: NABU / Dezember 2008
Es ist kaum zu glauben, die Auswirkungen des Klimawandels werden immer deutlicher und dennoch macht die EU aus ihrem Klimapaket lieber ein Geschenk an die Industrie als an Mensch und Natur und verspielt damit ihre Führungsrolle im Kampf für mehr Klimaschutz.
Der neue Klimaatlas der Tagfalter zeigt allein die erschreckenden Auswirkungen für die Welt der Schmetterlinge. Zahlreiche Ehrenamtliche des NABU haben Daten gesammelt und dazu beigetragen, dass die Zukunftsszenarien entwickelt werden konnten. Der Atlas zeigt, dass zukünftig wahrscheinlich jede zweite Schmetterlingsart mehr als zwei Drittel ihres Lebensraumes einbüßen wird. Dem Kleinen Fuchs droht der Verlust von über 90 Prozent seiner Heimat.
Unser Kommentar: Die EU geht am Gängelband der Industrie - die Natur geht den Bach runter! Typisch Politiker!
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Grafiken: Harry Harper














