Service - Archiv - News-Archiv - Ausgewählte Nachrichten aus dem In- und Ausland 2008
Ausgewählte Nachrichten aus dem In- und Ausland
Nachrichten, die man kennen sollte, weil sie uns alle angehen...
Es gibt immer wieder hochbrisante News, die man kennen sollte, weil sie uns alle angehen: Positives und Negatives. Manchmal übersieht man sie einfach, oft stehen sie in den Medien lediglich in der "letzten Spalte" - die Headline absichtlich sehr diskret gehalten. Und hin und wieder liest man sie nur auf einschlägigen Internet-Seiten. Wir publizieren diese Nachrichten hier, damit Sie auf dem Laufenden bleiben!
Bundeswehr führt Tierversuche durch
Quelle: Tierschutzorganisation TASSO / 11.12.2008
Wie am 11. Dezember durch eine Meldung der BILD-Zeitung bekannt wurde, führt auch die Bundeswehr Tierversuche durch.
Um die Auswirkungen von biologischen und chemischen Waffen zu erforschen, seien seit 2004 mehr als 3.000 Affen, Ratten, Kaninchen, Meerscheinchen und Schweine im Namen der Forschung gestorben. Zu den Tests zählen offensichtlich auch Experimente mit Erregern von Milzbrand, Ebola und dem Kongo-Fieber. "Auch dem Verteidigungsministerium muss bewusst sein, dass Ergebnisse aus Tierversuche keinesfalls eins zu eins auf den Menschen übertragbar sein müssen. Außerdem ist dem Ministerium bestimmt nicht verborgen geblieben, dass es bereits genug Alternativen zu den grausamen Tierversuchen gibt.", äußert sich Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V. empört über diese Nachricht.
Unser Kommentar: Für "Mordwerkzeuge" sterben unschuldige Tiere - skandalös und ekelerregend!
Gorleben: Atommüll-Transport beendet - Debatte geht weiter
NDR-Online / 08.11.2008
Kurz nach Mitternacht erreichte der Atommüll-Transport das Zwischenlager Gorleben. Begleitet von heftigen Protesten hat der elfte Transport mit hoch radioaktivem Atommüll aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague nach fast 80 Stunden Fahrt das Zwischenlager Gorleben erreicht.
Die elf Behälter mit Resten alter Brennelemente aus deutschen Atomkraftwerken trafen am Dienstag gegen 00.17 Uhr in Gorleben ein, fast einen Tag später als geplant. Nach dem Atommüll-Transport forderten Anti-Atom-Initiativen die Bundesregierung zum Ausstieg aus der Atomenergie auf. Sie kündigten weitere Proteste gegen ein mögliches Endlager für hoch radioaktiven Atommüll im Salzstock Gorleben an. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) kritisierte die Blockadeaktionen. "Das Besetzen von Gleisen können wir nicht akzeptieren", sagte Gabriel.
Unser Kommentar: Die Gefahr einer atomaren Umweltkatastrophe wird akzeptiert,
nicht aber das Besetzen von Gleisen. Verkehrte Welt!
News-Archiv
Grafik: Stefan B. Eck / Foto 1: Arbeitskreis Tierrechte & Ethik / Foto 2: www.aboutpixel.de (hagbard 85)














