Parteilogo
Startseite   Impressum   Kontakt   Suche  
 
PARTEI
> Kurzporträt
> Parteistruktur
> Parteichronik
> Bundesparteitage
POLITIK
> Grundsatzprogramm
> Themen
> Aktuelle Schwerpunkte
> Wahlen
INFOS
> News
> Presse
> Bibliothek
> Archiv
SERVICE
> Bundesgeschäftsstelle
> Newsletter
> Info-Material
> Mediathek
LINKS
> Landesverbände
> ZeitenWENDE online
> EU-Tierschutzparteien
> Verbände u. Vereine
SUPPLEMENT
> Unsere Meinung
> Ihre Meinung
> N. G. Pierson Found.
> Terminkalender
NETZWERKE

facebook twitter Monitor Mensch Umwelt Tierschutz
 

Kampagnen - Schächten

Unsere Kampagne gegen Schächten und Akkordschlachten

Wir fordern das generelle Verbot des Schächtens und des tierquälerischen Schlachtens im Akkord!

Schlachtmethoden, wie die obigen, die zu extremen Schmerzen und Leiden für die Tiere führen, müssen aus ethischer Verantwortung und aus tierschutzrechtlichen Gründen (> siehe Tierschutz im Grundgesetz <) ausnahmslos verboten werden.

Der § 4a Abs.2 Nr.2 des Tierschutzgesetzes muss ersatzlos gestrichen werden.

Denn Schächten ist grausame Tierquälerei und Tierquälerei kann keine – von welchem Gott auch immer – geforderte Religionsausübung sein. Betäubungsloses Schächten ist keine Religion! Es muss deshalb juristisch als grobe Tierquälerei geahndet werden.

Das Schlachten im Akkord ist eine weitere kulturzersetzende Erscheinung in unserer Schneller-Billiger-Gesellschaft, in der Geiz auf der einen Seite und Profit auf der anderen Seite zu einer erbarmungslosen Nichtachtung unserer fühlenden Mitgeschöpfe geführt hat.

Beim Akkordschlachten, sozusagen im Sekundentakt, fehlt die Zeit, die für eine korrekte Betäubung bei den höchst nervösen Tieren nötig ist und ebenso fehlt die Zeit für eine Nachkontrolle. Deshalb kommen sehr viele Tiere noch lebend in den Zerlegeprozess, Schweine noch lebend in das kochende Brühbad!

Diese Verbrechen an unschuldigen, wehrlosen Tieren können nicht mehr protestlos hingenommen werden.

Wir gehen mit diesen Forderungen in etwa konform mit der Bundestierärztekammer, die eine überarbeitete Schlachtverordnung auch in der EU erreichen will.

Übrigens: „Tierschutz“ heißt: Den Tieren das Wichtigste, was sie besitzen – nämlich ihr Leben – nicht zu nehmen.

Wir benötigen Ihre Unterstützung bei der Unterschriftensammlung!

Wenn Sie unsere Forderung unterstützen wollen, dann drucken Sie sich bitte unsere Unterschriftenliste aus und senden Sie diese unterschrieben an unsere Bundesgeschäftsstelle bis Ende Juni 2012 zurück. Gerne können Sie auch unsere Unterschriftenlisten zur Kampagne in unserer Bundesgeschäftsstelle bei Silvia Kerber bestellen.

Hier Unterschriftenliste ausdrucken...

Wir benötigen Ihre aktive Mitarbeit bei der Umsetzung des 30-Punkte-Kampagnenplanes!

Darüber hinaus wurde ein breit gefächerter 30-Punkte-Kampagnenplan ausgearbeitet, für dessen Umsetzung wir dringend fleißige MithelferInnen benötigen!

Bei ernsthaftem Interesse bitten wir um Mitteilung (Name, Anschrift, Tel.-Nr. und E-Mail-Adresse) an die Bundesgeschäftsstelle oder an: landesgeschaeftsstelle (at) tierschutzpartei-bw.de , so dass Sie in den Verteiler aufgenommen werden und auf diese Weise aktiv an der Langzeitkampagne mitarbeiten können.


Die anatomisch – physiologischen Vorgänge beim Schächten

Aus einem einem Protestbrief an die EG-Kommission von Dr. med. Werner Hartinger (gest. 22.12.2000), Facharzt für Chirurgie

"Wenn die Schächtung am gefesselten und niedergeworfenen Tier, entsprechend den Vorschriften, durch einen Schnitt mit einem scharfen Messer vorgenommen wird, durchtrennt man zunächst die vordere Halshaut. Dann folgen die vorderen Halsmuskeln, die Luftröhre und die Speiseröhre. Jeder Mediziner oder Anästhesist mit operativer Erfahrung weiß, wie schmerzempfindlich Luft – und Speiseröhre sind, besonders aber der betroffene Kehlkopf, dessen Verletzung selbst bei tiefer Narkose noch zu schweren reflektorischen Atemstörungen und Kreislaufreaktionen führt. Danach werden die darunter und seitlich liegenden, mit spezifischer Sensitivität ausgestatteten beiden Halsschlagadern durchschnitten, die eine relevante Gesamtreaktion auf Blutdruck und Kreislauf haben… .

Daneben werden auch die Nervi accessori und der Vagus sowie das gesamte Sympathische Nervensystem und die das Zwerchfell motorisch versorgenden Nervi phrenici durchtrennt. Hierdurch kommt es zu einem immobilen Zwerchfellhochstand mit stärkster Beeinträchtigung der Lungenatmung, so dass das Tier neben seinen unerträglichen Schnittschmerzen auch noch zusätzliche Todesangst durch Atemnot erleidet. Diese Atemnot versucht es durch Hyperventilierung des knöchernen Thorax vergeblich zu kompensieren, was weitere Schmerzen verursacht und zu den schmerzhaft – angstvoll aufgerissenen Augen führt. Durch die angst - und atemnotbedingten verstärkten Atemreaktionen wird das Blut und der aus der Speiseröhre austretende Mageninhalt in die Lungen aspiriert, was zu zusätzlichen schweren Erstickungsanfällen führt. Während des langsamen Ausblutens thrombosieren und verstopfen vielfach die Gefäßenden der vorderen Halsarterien, so dass regelmäßig nachgeschnitten werden muss. Und das alles bei vollem Bewusstsein des Tieres, weil beim Schächtschnitt die großen, das Gehirn versorgen- den Arterien innerhalb der Halswirbelsäule ebenso wie das Rückenmark und die 12 Hirnnerven nicht durchtrennt sind und wegen der knöchernen Ummantelung auch nicht durchtrennt werden können. Diese noch intakten Gefäße versorgen über den an der Basis des Gehirns liegenden Circulus arteriosus weiterhin das ganze Gehirn noch ausreichend, so dass keine Bewusstlosigkeit eintritt. Hängt man dann das Tier noch an den Hinterbeinen auf, so bleibt es infolge der noch ausreichenden Blutversorgung des Gehirns, des orthostatisch verstärkten Blutdruckes und des allgemein bekannten lebensrettenden physiologischen Phänomens, dass der blutende Organismus seine periphere Durchblutung zu Gunsten von Gehirn, Herz und Nieren bis auf Null reduziert, praktisch bis zuletzt bei vollem Bewusstsein. Der Beweis hierfür wurde vielfach erbracht, indem man das Tier nach dem Ausbluten entfesselte. Mit der entsetzlich klaffenden Halswunde strebte es meistens voll orientiert bewegungsfähig und angstvoll dem Ausgang des Schlachtraumes zu und musste durch den Bolzenschussapparat endgültig getötet werden."

Schächten gehört verboten – für alle!

Web-Redaktion: 18.04.2011


Foto: Ulrich Dittmann

Zeitenwende
Kampagnen Petitionen Mitgliedschaft Unterstuetzung Wahlergebnisse MUTMedaille MachdenMUTTest Filmdoku bundesarbeitskreise BarbaraRuetting Das sind wir