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Captain Paul Watson kommt auf Einladung der Partei Mensch Umwelt Tierschutz nach Hannover

Er versenkte einen Großteil der spanischen und isländische Walfangflotte, war Mitbegründer von Greenpeace und kämpft seit über 30 Jahren mit seinen Schiffen unter der Totenkopf-Flagge für den Schutz der Weltmeere und ihrer Bewohner.

Am 11. September 2010 kommt Captain Paul Watson auf Einladung der Partei Mensch Umwelt Tierschutz nach Hannover, um mit einem Vortrag Einblicke in die Arbeit der Organisation Sea Shepherd zu geben.

Nehmen Sie die einmalige Gelegenheit wahr, diesen weltbekannten Umweltaktivisten persönlich kennenzulernen. Wir laden Sie herzlich dazu ein!

Ort: Hotel Crowne Plaza, Hinüberstraße 6, 30175 Hannover
Datum: 11. September 2010 (Eintritt frei)
Beginn: 19.00 Uhr (Einlass ab 18.40 Uhr)

Da nur eine begrenzte Teilnehmerzahl möglich ist, bitten wir Sie/Euch um Platzreservierung bis zum 07. September 2010 per E-Mail (sekretariat-tierschutzpartei (at) t-online.de) oder auf dem Postweg.

Anfang der 1970er Jahre stieß Watson zur Friedensbewegung und übernahm sein erstes Umweltkommando 1971 auf einem Schiff , um einen amerikanischen Atombombentest vor der Aleuteninsel Amchitka zu verhindern. Aus dieser Aktion entstand 1972 die Umweltschutz-Organisation Greenpeace, deren Mitbegründer er war. 1977 verließ er Greenpeace und rief die "Sea Shepherd Conservation Society" ins Leben, die kompromissloser und effektiver gegen die Zerstörung der Ozeane und gegen die Ausrottung bedrohter Meerestiere vorgeht.

Mit spektakulären Aktionen wie zum Beispiel das Rammen und Versenken von Walfangschiffen, die gezielte Behinderung der Robbenjagd in Kanada und des Abschlachtens von Delfinen in japanischen Gewässern wurde Sea Shepherd innerhalb kurzer Zeit international bekannt.

Jedes Jahr im Winter entsendet Sea Shepherd Schiffe in die Antarktis, um den umstrittenen Walfang Japans zu stoppen; Tier- und Umweltschützer in aller Welt feiern Paul Watson als den konsequentesten Verteidiger bedrohter Meerestiere. Seine Gegner bezichtigen ihn des Terrorismus, er selbst bezeichnet seine Taktik als „aggressive Gewaltlosigkeit“ und legt Wert auf die Feststellung, bei seinen Aktionen noch nie einen Menschen verletzt zu haben.

Zu seinen Unterstützern zählen Prominente wie Pierce Brosnan, Daryl Hannah, Martin Sheen, Prinz Albert von Monaco und der Dalai Lama. Im Jahr 2000 wählte ihn das Time Magazine zum "Umwelthelden des 20. Jahrhunderts", und 2008 bezeichnete ihn die britische Tageszeitung The Guardian als "einen der 50 Menschen, die die Welt retten könnten".

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz will mit ihrer Kampagne "MOTION FOR THE OCEAN" sowie mit dieser außergewöhnlichen Veranstaltung - gemeinsam mit Captain Paul Watson - auf die Dringlichkeit des Schutzes der Weltmeere und ihrer Bewohner aufmerksam machen.

Bildmaterial: copyright / Sea Shepherd


Delfinmord in Japan und den Färöer-Inseln

WDSF/Pro Wal - Strafanzeige wegen Tierquälerei in den Schlagzeilen

Pressemitteilung des WDSF vom 02.09.2010 lesen...


Bildmaterial: copyright / Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) / Pro Wal


+++ Protestbrief gegen die Delfinjagd in Japan +++

Zum Protestbrief von Pro Wildlife: www.prowildlife.de

Die brutale Delfin-Jagd in Taiji: www.blick.de

TOKIO - Heute liefen die ersten Boote im japanischen Taiji aus. Die Fischer fangen jedes Jahr an die 2000 Tiere, bringen sie in Delfinarien oder töten sie – zum Verzehr.

(Quelle: Blick / 01.09.2010)

Tod in Taiji: www.neues-deutschland.de

Es ist wieder so weit: 700 Kilometer südlich der japanischen Hauptstadt Tokio fallen seit gestern Treibjäger mit Haken, Harpunen und Messern über ihre wehrlose Beute her.

(Quelle: Neues Deutschland / 02.09.2010)


Im Norden tut sich was…

Die Landesverbände Hamburg und Schleswig-Holstein haben wieder funktionsfähige Vorstände. Am 22. August 2010 hielten beide Landesverbände ihre Landesparteitage in Pinneberg bei Hamburg ab und wählten neue Vorstände.

LV Hamburg: Als Vorsitzende wurde Natalie Vesper, als stellvertretende Vorsitzende Bettina Jung einstimmig gewählt. Julia Mohrmann wurde Schatzmeisterin, Carmen Grimm Schriftführerin.

LV Schleswig-Holstein: Als Vorsitzender wurde Sascha Bose gewählt; Schriftführerin ist Ulla Schloon, Schatzmeisterin Rita Hüller, Beisitzerin Katrin Heins.

Nach den Wahlen fand ein reger Gedankenaustausch unter den neuen Vorstandsmitgliedern statt und es wurde beschlossen, dass zukünftig beide Landesverbände eng zusammenarbeiten werden, um den Bekanntheitsgrad der Partei im hohen Norden durch gemeinsame Aktionen zu fördern.

Die erste Aktion dieser Art ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Trotz der sintflutartigen Regenergüsse und Windböen haben es sich die Landesverbände Hamburg und Schleswig-Holstein am Sonntag, den 29.08.2010 nicht nehmen lassen, einen ersten Informationsstand der Partei durchzuführen. Anlass war das "1. Familienfest" in Uetersen/Heist – westlich von Hamburg gelegen – eine große Benefiz Veranstaltung von "Step for kids" zu Gunsten der DDS-Stiftung, die sich um die Betroffenen des wenig bekannte Denys-Drash-Syndroms kümmern.

An dem gemeinsamen Stand ergaben sich viele interessante und aufschlussreiche Gespräche mit den Besuchern des Festes, sodass auch der "lokale Newsletter" der Partei um etliche Adessaten erweitert werden konnte.

Rita Hüller, Rosi Conrad, Bettina Jung, ihr Sohn "Nic", Ulla Schloon und Natalie Vesper gaben der Partei "ein offenes und persönliches Gesicht" vor Ort, sodass die zahlreichen Interessenten keine Berührungsängste hatten.

Nach dem Standabbau am frühen Abend ergab sich spontan ein weiteres "Projekt": Eine ganze Wagenladung eines VW-Busses an Brötchen und Kuchen blieben aufgrund der schlechten Wetterlage und den daraus resultierend verminderten Besucherzahlen übrig. Kurz entschlossen füllten die anwesenden Parteimitglieder alles in Tüten und lieferten die Nahrungsmittel am folgenden Montag an die "Hamburger Tafel" aus, einem Verein zur Versorgung Obdachloser und Bedürftiger.

Damit stelle die Partei Mensch Umwelt Tierschutz wieder einmal unter Beweis, dass sie nicht nur für die Tiere und die Umwelt eintritt, sondern ebenfalls für die Menschen und Schwachen in unserer Gesellschaft.

Alles in Allem war diese erste Aktion "eine runde Sache", bei der alle Beteiligten viel Spaß hatten.

Bildmaterial: copyright / N. Vesper


Ein mutiger Rufer in der Wüste...

Eugen Drewermann auf dem Kirchentag am 27.08.2010 in Dortmund

Der Vortrag von Kirchenkritker Eugen Drewermann wäre beinahe ins Wasser gefallen. Bei herandrohenden Sturmböen und Gewitterfronten wurde die Freiluft-Verstaltung erst verschoben und dann schließlich von Drewermann persönlich gerettet: Er lud das Publikum kurzerhand auf die Bühne ein, um es vor dem Regen zu retten. Es wurde geräumt und geschoben und schließlich predigte Drewermann inmitten von Kindern, Hunden und erwachsenen Menschen auf engstem Raum. Eugen Drewermann ging in seinem völlig frei gehaltenen Vortrag schnörkellos auf die drängensten Probleme unserer Zeit ein - Artensterben und Überbevölkerung, Anthropozentrik und rein rationales, lineares Denken waren seine Themen. Zwar ist es noch nicht bei allen angekommen, aber der in unserem Land gängige Grundsatz "Ökonomie vor Ökologie" habe laut Drewermann nur solange Sinn, bis wir unsere Erde damit kaputt gewirtschaftet haben. Auf der Erde seien zwar immer wieder Arten ausgelöscht worden, aber dafür kamen neue wieder. Die Umweltzerstörung, die durch den Menschen verursacht werde, leiste diesen Ausgleich nicht. Bei der Bevölkerungsexpansion würde man spätestens in 50 Jahren jeden der fahrlässigen Tötung anklagen, der sich wie der Papst gegen Kondome oder andere Formen der Empfängnisverhütung ausspreche.

Schon jetzt kaum noch überschaubare Probleme wie die Urbanisierung, der Rückgang der nicht-menschengeschaffenen Natur zwischen Hochalpen und Wattenmeer seien Grundlage von "Perversionsketten".

Unser Umgang mit Tieren sei Tierquälerei in milliardenfachem Umfang und verstöße gegen sämtliche Tierschutzgesetze. Unsere Ethik lasse dieses Verhalten jedoch zu - der "Ahimsa" - Gedanke indischer Religionen komme im Christentum leider nicht vor, sie sei artkategorisch und stelle den Menschen in das Zentrum des Kosmoses. Tierquälerei sei den Teilnehmern dieser Ethik egal, solange sie dem Menschen dienlich sei. Die Natur habe im Abendland keine Rechte, da der einzige Rechtsträger der Mensch sei. Egal ob man an den "Holocaust" an Millionen von Rindern zu Zeiten der BSE-Krise denke oder an das militärische Vorgehen bei der tausendfachen Vergasung potentiell an der Vogelgrippe erkrankter Enten, die Bibel selbst beinhalte laut Drewermann kein einziges Gebot, in dem stünde "lasset die Tiere in Ruhe". Stattdessen nur fatale Forderungen wie "wachset und vermehret euch" und "herrscht über die Erde" (Gen 1, 28-29) oder wenig bekannte Bibelpassagen wie Gen 9, 1-3 "Schrecken soll sein den Tieren vor dem Menschen". Das führe dazu, dass die meisten immer noch davon ausgehen, dass nur Menschen eine Seele haben, was uns mit einer absolutistischen Verfügungsgewalt ausstatte, die auf Gottesgleichheit basiere.

Dabei würde uns doch nur kurzes Nachdenken über die Evolution und die Erdgeschichte ausreichen, um wachzurütteln, dass wir eben keine Sonderstellung in der Natur einnehmen, sondern erst seit kurzer Zeit da seien und uns wahrscheinlich in nächster Zeit auch wieder selbst eliminieren werden. Dann werde die Natur aufatmen. Er mutmaßt sogar, dass dann vielleicht andere Arten Intelligenz entwickeln würden, vielleicht dann Pflanzenfresser statt Jäger. Drewermann fordert eine Ethik nach Darwin, nach der wir Menschen eben nicht im Zentrum der Welt stehen und betet, wir "wären intelligente Tiere geblieben und nicht wahnsinnig gewordene". Die Neurologie könne uns dabei helfen, unserer Stellung im Kosmos zu überdenken.

Schopenhauer sei der erste Philosoph gewesen, der durch die Bibel zum empörten Atheisten wurde. Von ihm stamme der Ausspruch "Tiere leben in der Hölle und ihre Teufel sind die Menschen" . Seiner Meinung nach müsse Ethik Gefühle angreifen, ganz zentral sei das Mitleid. Allerdings erläutert Eugen Drewermann, dass Gefühle auch durch den Verstand kontrolliert werden müssen. Beide Extreme, bei denen das eine über das andere überhand gewinne, seien negative Exempel in der Geschichte (Drittes Reich -> Gefühle ohne Verstand, SS-> Verstand ohne Gefühle). Wir lassen "lauter rein-rational gesteuerte Verrückte an die Regierung", die die Wirtschaft über alles stellen.

Wir müssen wieder hin zu zyklischem Denken, wie es z.B. die Indianer haben. Zerstörtes müsse wieder ersetzt werde, das Gleichgewicht muss wiederhergestellt werden. Sonst könne uns niemand aufhalten, was uns "kriminell und gemeingefährlich" mache. Egal ob Militärversuche, um hochgradig effektive Massenvernichtungswaffen herzustellen oder der Versuch, Tiere so zu züchten und zu manipulieren, dass wir noch mehr Gewinn an ihnen machen können (Bsp. Hühner ohne Federn), das Wirtschaftsdenken, welches nur auf die Gewinnmaximierung abziele, sei "ein Ungeheuer, welches durch einen Totalcrash zu Fall gebracht werden muss". Er hoffe, der Kapitalismus wird zusammenbrechen, bevor er noch mehr unendliches Leid verursache.

Drewermann betonte unablässig die Verbundenheit von Mensch, Tier und Natur und dass alles, was wir tun, auf uns zurückfalle. Wir dürfen unsere Erde nicht länger verkaufen, sie gehöre uns schließlich gar nicht. Der Mensch sei immerhin nur ein Wimpernschlag in der Geschichte der Erde.

Bildmaterial: copyright / Sara Kaute


Save Life Festival

Mit einer weltweit noch nie dagewesenen Aktion findet am 4. September 2010 das "Save Life Festival" in Hannover statt.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz wird mit einem Infostand am Festival teilnehmen.

Genaue Informationen hier: www.savelifefestival.de



Bildmaterial: copyright / Meine Stimme für Tiere


Kinofilm: "Janes Journey - Die Lebensreise der Jane Goodall"

Filmstart: 2. September 2010

Universum Film bringt am 2. September den Film "Janes Journey - Die Lebensreise der Jane Goodall" in die deutschen Kinos. Der Film dokumentiert das Leben von Dr. Jane Goodall. Ihre Botschaft: "Jeder Einzelne kann etwas bewirken!"

Zum Film: www.janes-journey-film.de


Bildmaterial: copyright / UNIVERSUM FILM


Verraten und verkauft: Mastkaninchen

Kein Thema für die "Tierquäler-Parteien!"

Die Bundesregierung, vertreten durch die Mitglieder von CDU/CSU und FDP des Agrarausschusses, die von Anfang an durch ihre ignorante und von Lobbyisten gesteuerte Politik der Tierquälerei Vorschub leistet, zeigte wieder einmal ihr wahres Gesicht. Die Damen und Herren der Koalitionsclique haben am 07.07.2010 erneut - wie bereits am 13.05.2009 - gegen eine bundesweit verbindliche Mastkaninchen-Haltungsverordnung gestimmt. Hierzu lagen drei unterschiedliche Anträge von Bündnis90/Die Grünen, von SPD und der Partei DIE LINKE vor, die zu einer signifikanten Verbesserung der Haltungsbedingungen von Mastkaninchen geführt hätten.

Die Koalitionsparteien, die blind und taub gegenüber dem Leiden der Tiere sind, haben es zu verantworten, dass die Haltungsart in der kommerziellen Kaninchenmast, die weder artgemäß noch tiergerecht ist, beibehalten wird. Das Vegetieren und Sterben der hochsensiblen "Langohren" geht damit unvermindert weiter!

Es ist nichts weniger als ein Akt der Schamlosigkeit und Tierverachtung, dass CDU/CSU und FDP ihre Stimmenmehrheit im Agrarausschuss missbrauchten, um die Anträge der drei Oppositionsparteien mit fadenscheinigen Begründungen auszuhebeln.

Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz hatte zu einer Mahnwache im Vorfeld der Abstimmung vor dem Deutschen Bundestag aufgerufen, der knapp über 30 Personen aus unterschiedlichen Organisationen gefolgt waren. Neben Mitgliedern unserer Partei nahmen Vertreter/innen von ödp, Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V., Berlin Vegan, Tierversuchsgegner Berlin-Brandenburg, Deutsches Tierschutzbüro und Tierschutzbündnis "Mastkaninchen, nein danke!" teil, verteilten Flugblätter und machten die Passanten durch Transparente und Gespräche auf das Anliegen der Mahnwache aufmerksam.

Es ist wieder einmal ein trauriger Tag für den Tierschutz und für unsere Partei, die sich seit ihrer Gründung 1993 für die Abschaffung der tierquälerischen Haltungsbedingungen von Mastkaninchen einsetzt.

Wir rufen hiermit alle Tierfreundinnen und Tierfreunde auf, Merkel und Westerwelle für ihre schändliche und tierfeindliche Politik beim nächsten Urnengang (Landtagswahlen im Jahr 2011 in Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg) die Quittung zu präsentieren.

Wer kein Herz für Tiere hat, hat auch kein Herz für Menschen!

Bildmaterial: copyright / Partei Mensch Umwelt Tierschutz



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